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Interessantes über Nachhilfe-Unterricht

Einmal vor der Arbeit oder dauerhaft ?

Meine Erfahrungen haben über die Jahre folgendes gezeigt:
Das intensive Üben vor einer Arbeit bringt viel, wenn man vorher den Stoff sicher verstanden hat. Muss ein Schüler jedoch zunächst einmal den Stoff verstehen, so ist er bei Übungsaufgaben noch unsicher und kann diese daher nicht zu seiner Zufriedenheit lösen - entweder, weil mit dem Stoff noch nicht "jongliert" werden kann oder der Sachverhalt der Aufgabe aufgrund der Unsicherheit nicht klar erkannt wird. Für die anstehende Arbeit ist sicherlich vieles aufgearbeitet worden, aber die stoffliche Unsicherheit des Schülers führt in der Arbeit oft zu unnötigen Fehlern.

Daher empfehle ich, regelmäßig Unterricht zu nehmen: Eine wöchentliche Vertiefung des Stoffs, bzw. Aufarbeitung der neuen Inhalte führen dauerhaft zu einer guten Fachkompetenz und letztlich zu der Fähigkeit, sich unbekannte Inhalte selbst zu erarbeiten, da früherer Stoff intensiv verinnerlicht wurde und somit auch das Selbstbewußtsein steigt.
Im Falle eines Vertragsabschlusses (siehe Angebote→mit Laufzeit) für regelmäßigen Nachhilfeunterricht sind die Kosten pro Stunde außerdem niedriger als für jeweils einzeln vereinbarte Termine.

Nachhilfe steuerlich absetzen

Leider können Sie Nachhilfe-Unterricht generell NICHT steuerlich absetzen.
Es gibt jedoch 2 Ausnahmen (Genaueres hier):
  • Kann man einen Umzug der Familie aus beruflichen Gründen nachweisen, so lassen sich die Kosten für Nachhilfe-Unterricht als Werbungskosten absetzen.
  • Wenn das Kind Legastheniker ist, können die Kosten als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Leider akzeptiert des Finanzamt dies nur dann, wenn der Betrag der "zumutbaren Eigenbelastung" überschritten wurde. Außerdem muss ein amtsärztliches Attest über die Erkrankung vorliegen.
 
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